DIE TOTEN HOSEN – FAN-Fiction Teil 13

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern

Was bisher geschah …

Das allmächtige Plasma-Ich von Dirk Jora alias Swami Assango hat Campino und Til Schweiger in eine grausame Anderswelt katapultiert, in der kein Mensch die beiden kennt. Die Toten Hosen kennt auch niemand. Bis vor Kurzem war Breiti der Sänger. Wenige Stunden vorm ersten Konzert mit Campino als neuen Sänger sitzen Campino und Til Schweiger noch eine Runde in der Kneipe.

Teil 13: Ein rücksichtsloses Alkohlikerschwein

„Du, sag mal, Schweiger“, sagt Campi, „was machst du eigentlich die ganze Zeit? Versuchst du denn gar nicht, mal wieder ein bisschen berühmt zu werden oder so?“

„Irgendwie nicht. Bin ich noch gar nicht dazu gekommen. Ich sitz ja ständig hier mit dir und deinen irren Punk-Kumpels.“

„Apropos, dieser Swami, wir müssen rauskriegen, wie wir wieder zurückkommen in unsere Welt. Wir müssen den auf extrem clevere Art überlisten.“

„Aber wie kann man einen supermächtigen Allwissenden auf extrem clevere Art überlisten?“

„Ich habe lange darüber nachgedacht und es gibt nur eine Möglichkeit: Wir müssen ihn besoffen machen.“

„Genial“, sagt Schweigi, und sticht sich ein kleines Fass Altbier an. „Wenn der hier wieder erscheint, dann wissen wir, was wir zu tun haben.“

„Mal was anderes, Schweiger, ich find dich wirklich voll nett. In unserer Welt sagen ja alle immer, was für ein Arsch du bist. Ein rücksichtsloses Alkohlikerschwein. Ein Mensch mit zweifelhaftem Charakter. Einer, der für ein Glas Schnaps ein krankes Kind schlagen würde.“

„Ja, so war ich einst! Aber seit ich hier in der Kneipe wohne, Campi, hat sich meine Seelenstruktur erneuert. Mein kosmisches Profil ist jetzt das eines von Grund auf respektablen Sauftyps. Ein gemütlicher Kneipenpenner voller Güte und Wohlwollen.“

„Interessant“, sagt Campino. „Du bist praktisch vom nur in der Kneipe sitzen voll nett geworden.“

„Vom ausschließlich in der Kneipe sitzen, ganz recht! Keine Weiber mehr, kein Markus Lanz, keine blöden Drehbücher, nur noch der glockenklare Gesang des Zapfhahns.“

„Wenn ein Mann erkennt, was das Richtige für ihn ist, ist das eine der schönsten Sachen für diesen Mann. Für mich war es immer dieser berühmte Campino sein. Ich liebe diesen berühmten Campino. Ich könnte tausend Stunden über den erzählen. Hab ich auch garantiert schon gemacht. Allein die ganzen Interviews. Hab ich dir eigentlich mal von meinem Kirchenaustritt erzählt? Oh Mist, dafür reicht jetzt die Zeit nicht mehr. Ich muss jetzt los zur Kommunion. Du weißt ja, unser erster Gig mit mir als Sänger, also praktisch unser erster Gig.“

Die vorletzte Folge #14 erscheint kommenden Montag, danach dann das große Finale!!