DIE TOTEN HOSEN – FAN-Fiction Teil 14

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern

Was bisher geschah …

Campi und Schweigi wurden vom allmächtigen Swami Assango in eine für sie ungünstige alternative Realität gehext, wo Die Toten Hosen keiner kennt und Schweigi arbeitslos ist. Doch gemeinsam setzen sie alles daran, dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Teil 14: Und damit ist es ausgemacht

Es ist wieder mal ein wunderschöner Tag in der Kneipe. Aber der Schein trügt.

„Ich hab Ärger mit den Bullen, Leute“, sagt Campino zu Til Schweiger und Kolja. „Wegen diesem scheiß Kommunionskonzert. Dieser Trottel von einem Kind wollte immer irgendwas von mir. Irgendwelche Lieder wollte der sich wünschen. Da habe ich ihn ein bisschen geschlagen.“

„Ich vergebe dir, Campino“, sagt Schweigi. „Denn ich weiß noch genau, wie gut es sich anfühlt, jemanden hart zu verdreschen.“

„Schlagen“, sagt Kolja, „muss immer das letzte Mittel sein.“

„Es war ganz eindeutig das letzte. Aber die Mutter von diesem Kind und Breiti haben mir voll die Szene gemacht.“

Ein feinstoffliches Zucken gleich dem einer sterbenden Neonröhre erhellt und verdunkelt die Krüge der Trinker und Ausgestoßenen. Wir erleben ein weiteres Mal die Zentralisation der Macht in Form des Plasma-Ichs von Dirk Jora.

„Das erinnert mich an die 80er!“, sagt das Plasma-Ich von Dirk Jora, das mächtigste Wesen im Kosmos, das irgendwie leicht angesoffen wirkt. „Ich habe zwar in allen Jahrhunderten gelebt, aber die 80er sind die 80er, Punkt. Da gab es auf die Fresse satt und lang, mehr sag ich nicht. Und hier, gibt es hier überhaupt was zu Saufen in diesem Arschlochtreff?“

„Geil, dass du kommst, wir wollten eh gerade Saufen“, sagt Campino, und zwinkert Schweiger und Kolja zu.

Schweiger bestellt vier Fässer Altbier. Die werden sofort weggeputzt.

„Ich weiß schon, was ihr vorhabt“, sagt Plasma-Ich von Dirk Jora. „Ihr wollt mich besoffen machen, um herauszufinden, wie ihr wieder in eure Welt kommt. Der Einfall ist genial. Das hätt ich euch gar nicht zugetraut. Ich hab schon mal angefangen, zu Hause ein bisschen vorzusaufen.“

„Wo wohnst du denn“, will Kolja wissen.

„Meine Existenz ist allgegenwärtig. Ich wohne in jedem Planeten und jedem Regentropfen. Ich wohne zwischen den Welten.“

„Und da kann man saufen?“

„Saufen, mein lieber Kolja, kann man überall“, sagt das Plasma-Ich von Dirk von Jora, und lässt sich ein Bier zum Mund schweben.

„Da hat er schon recht“, sagt Schweigi.

„Dann sprich zu uns, allmächtiges Plasma-Ich“, sagt Campi. „Wie kommen wir zurück?“

„Momentchen! Ich teleportiere mir noch schnell zwei Fässer Schnaps in den Kreislauf, dann sag ich’s euch. Also, jetzt sag ich’s euch. Eine Dimensionswiederzusammenführung ist nicht ganz einfach. Zum Beispiel muss da, glaub ich, der Schweigi sich selber in den Sack boxen. Kostet bisschen Überwindung, aber nur so geht’s. Außerdem müssen vier Main-Character zusammenkommen und gemeinsam bei Vollmond im magischen Wald das Bommerlunder-Lied singen. Campino hat Main-Character-Aura. Fast so sehr wie ich.“

„Und ich!“, sagt Til Schweiger. „Kolja hat eher so Fan-Boy-Aura. Aber wird schon klappen.“

„Also, dann treffen wir uns übermorgen im magischen Wald!“, verkündet das Plasma-Ich von Dirk Jora alias Swami Assango. Und damit ist es ausgemacht.

Der letzte Teil der Fan-Fiction folgt am kommenden Montag!!